Sie mögen auf viele vielleicht abgehoben wirken und auch teuer sein – aber es lohnt sich, die Flaniermeilen von Rom, London, Paris und Co. zum Shoppen, Schauen und Staunen zu besuchen. Wer Städtereisen mag, der sollte es bei dem Besuch in einer dieser Städte darum nicht versäumen, sich auch die Shopping-Meilen anzusehen.
Einmal auf der Via del Corso in Rom die namhaften italienischen Designerboutiquen besuchen, über die Pariser Champs-Elysées flanieren oder im Selfridges, einem der größten Kaufhäuser Europas, die Auslagen und das unglaublich vielfältige Angebot bestaunen – allein das ist für zahlreiche Menschen eine Reise in die jeweilige Stadt wert.
Paris und Rom
Die Champs-Elysées ist wohl die berühmteste Avenue der Welt, an der Adressen wie die Boutiquen von Naf Naf, Louis Vuitton und Lacoste oder auch die Parfümerie Guerlain liegen. Leider hat der Charme dieser Flaniermeile in den letzten Jahrzehnten unter den entstandenen Fast-Food-Ketten, Billigläden und Kinos gelitten, aber dank der Pariser Stadtregierung, die sich gegen die Monokulturen dieser internationalen Billigketten wehrt, erlebt die Champs-Elysées seit einiger Zeit eine Renaissance.
In Rom zieht sich, in einer Länge von etwa 1,5 Kilometern, von der Piazza del Popolo bis hin zur Piazza Venezia die Via del Corso. Sie ist nach den Pferderennen benannt, die hier über Jahrhunderte zur Karnevalszeit stattfanden. Alle internationalen Modemarken und selbstverständlich auch die italienischen Edeldesigner wie Ferragamo, Armani oder Valentino, haben sich hier angesiedelt.
Selfridges in London
Selfridges zählt neben dem KDW in Berlin zu einem der größten Kaufhäuser Europas. In den mehr als 500 Fachabteilungen ist von Designer Filztaschen, über Delikatessen und Wein bis hin zu edlen Wohnaccessoires wirklich alles zu finden.